Die Lehrer*innen

Els Houttequiet

Els ist Dessous-Designerin und Tänzerin aus Gent in Belgien. Ihre ersten tänzerischen Einflüsse kamen aus dem Modernen Tanz, welcher ihre Augen für Körper-Wahrnehmung und Technik geöffnet hat. Später entdeckte sie die Freude am Swing und begann Lindy Hop zu unterrichten. Sehr schnell kamen Authentic Solo Jazz und Blues hinzu. 

Els liebt es, in die verschiedenen Tänze abzutauchen, die alle die gleichen afrikanischen Wurzeln haben. Diese Wurzeln sind der rote Faden in ihrem Tanz, was ihren Stil sehr energetisch, authentisch und spielerisch macht. 

In ihrem Unterricht versucht sie, ihren Enthusiasmus zu vermitteln und teilt wertvolle Tips und Methoden, um sich freier in seinem Tanz zu fühlen, und den eigenen Stil zu finden. 

Els ist auch auf der Bühne unterwegs. Entweder solo mit ihrem Alter Ego Sweet Elle oder mit Companies wie der Hopi Maputo Mozambican Company, den Steam Heat Cats oder den Dipsy Doodles. Sie unterrichtet aktiv bei Crazy Legs in Gent und hilft dabei, die lokale Solo-Szene aufzubauen. 

 

Zelino Modesto Rocha

Zelino weiß noch heute, wie es sich anfühlte, als er zum ersten Mal über einen Zufall mit Lindy Hop in Berührung kam. Seine Leidenschaft und Hingabe waren so groß, dass er ein Jahr später anfing, zu unterrichten. 

Mit seinem Hintergrund als Sänger und anderen gesammelten Erfahrung des Selbstausdrucks, sieht er das Tanzen als eben eine Form dessen, was ein großer Aspekt in seinem Unterricht ist. Seinen Schüler*innen zu helfen, ihren individuellen Ausdruck und Stimme zu finden, ist sein Fokus und er möchte die Verbindung zwischen Emotionen und eben diesem Ausdruck herstellen. 

Zelino wurde in Cap Verde geboren und die Afrikanische Musik und die Rhythmen waren allgegenwärtig in seinem Zuhause, was sich in seiner Art zu Tanzen zeigt. Auch deshalb besteht sein Interesse an dem Tanz in dessen Verbindung zu den Afrikanischen Wurzeln und der Geschichte auf musikalischer und tänzerischer Ebene. 

Aber das wichtigste beim Tanzen ist für ihn, Spaß zu haben und eine gute Verbindung zum Partner/Partnerin, und zur Musik aufzubauen. 

 

Els und Zelino haben sich beim Tanzen in der diesigen und rauen Blues Szene in Gent kennengelernt. Sie haben sofort eine Verbindung gespürt und ihre Ideen über den Tanz ausgetauscht. Für sie ist es wichtig beide Tänze, Swing und Blues, zu tanzen. Genauso wichtig, wie deren Herkunft zu verstehen, darüber zu lernen und sie mit der Afrikanisch-Amerikanischen Kultur und Geschichte zu verbinden. 

In ihrem Unterricht möchten sie das Beste aus den Tänzer*innen heraus holen. Sie passen sich den Bedürfnissen an und schaffen einen Raum für den persönlichen Ausdruck und die Kreativität des Einzelnen. Mit dem Fokus auf Verbindung zum Partner/Partnerin und eben zur Musik. 

 


Katrin & Jesús 

 

Katrin und Jesús probierten ein paar Tanzrichtungen aus, bevor sie Lindy Hop entdeckten. Durch diesen direkten Vergleich lernten sie schnell, den natürlichen, kommunikativen und freien Charakter des Swingtanzes zu schätzen. Beide interessieren sich für viele Aspekte des Lindy Hop: Sie lieben Social Dance, stehen auch mal gerne auf der Bühne und haben an der einen oder anderen Competition teilgenommen. In ihrem Unterricht versuchen sie, all Facetten zu integrieren. So wird in ihren Lindy-Hop-Stunden einerseits sehr viel getanzt – Präzision in der Bewegung und die unendlichen Ausdrucksmöglichkeiten spielen aber eine ebenso große Rolle. Wichtig ist ihnen dabei, dass die Tänzer*innen den Tanz intuitiv erfassen. Zunächst wird viel ausprobiert, erst dann wird darüber gesprochen. Im Fokus der Erklärungen stehen aber nicht die einzelnen Figuren, sondern die zugrundeliegenden Techniken, die Variabilität der Moves und ihre Beziehung zum Social-Dance-Kontext und zur Musik. 


Musik

Careless Cats

Die Musiker und Musikerinnen der Berliner Band "Careless Cats" teilen eine große Leidenschaft für den Hot Jazz und seine spielerische Improvisationskraft. Nina Thalers mitreißender Gesang transportiert eine lebendige Stimmung der Musik der 1920er und 30er Jahre. Die Cats spielen u.a. Kompositionen von Clarence Williams, Georgia White, Jelly Roll Morton oder W.C. Handy und tragen eine weite Palette an Atmosphäre und Charakter in ihren Arrangements, von einem bebendem Blues, über tanzfähige Midtempo-Liedern bis zu treibenden Uptempo-Stücken. Egal ob die Cats für ein tanzwütiges Publikum oder zuhörende Jazzbegeisterte spielen, wer sie hört, kann die Füße kaum stillhalten. 
Sie kommen mit 6 Musikern nach Lienen und Nina wird sogar einen kleinen Sing-Workshop geben!